Aktuelle Meldungen

Der Alpweek-Intermezzo-Bericht 2019 ist fertig!

Anfang April fand in Innsbruck parallel zur 15. Alpenkonferenz das "Alpweek-Intermezzo" mit politischem Dialog am 3. und Projektpräsentationen am 4.4. statt. Hier steht nun der Bericht der Veranstaltung zum Download bereit, an der der CAA als Partner beteiligt war (Englisch).

Jahrestreffen der CAA-Bergsportkommission und der Kommission Hütten und Wege im Juni 2019

Beide Jahrestreffen fanden in diesem Jahr im Juni auf Einladung des AVS in Südtirol statt. Bereits am 6./7. Juni traf sich die Bergsportkommission in Tramin. Intensiv wurde über gemeinsame Empfehlungen zum Bouldern Outdoor diskutiert und außerdem die Empfehlungen zum Indoor-klettern und das Positionspapier "Bergsport und Risiko" aktualisiert. Nach wie vor keine abschließende Lösung fand sich für die "Notfall-Hotline", die alle CAA-Verbänden bei Unfällen bei Vereinstouren im Ausland Hilfestellung leisten soll. Daneben stand wie immer ein umfassender Informations- und Erfahrungsaustausch zu den Themen Bergsport, Ausbildung und Sicherheit auf dem Programm.

Am 25./26. Juni 2019 tagte die CAA-Kommission Hütten und Wege auf der Dreischusterhütte in den Sextener Dolomiten. Im Mittelpunkt stand der Austausch zu zahlreichen Themen wie Schäden an Hütten und Wegen, Personalmangel auf Hütten, die Bedeutung von Hütten und Wegen als Teil touristischer Infrastruktur, Lenkungskonzepte für E-Mountainbiken, Sicherheit in Winterräumen, Unfälle mit Weidevieh und nicht zuletzt das sehr aktuelle Thema "Bettwanzen". Berichtet wurde außerdem über den aktullen Stand der Entwicklung einer CEN-Norm für Materialseilbahnen, deren Erstellung der CAA unterstützen soll, sowie die Umsetzung des Online-REservierungssystems und das Projekts "Energieeffizienz auf Hütten"

Jahrestreffen der Kommission Naturschutz und Alpine Raumordnung (KONSAR)

Vom 11. zum 13. April traf sich die CAA-Naturschutzkommission auf Einladung des DAV im Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) in Benediktbeuern. Neben einem ausführlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zu aktuellen Schwerpunkten und Projekten in den Verbänden standen diesmal vor allem die Themen „Große Beutegreifer“ und „gemeinsame Tools“ auf der Agenda. So beschloss die Kommission, einen bereits publizierten Folder des Alpenvereins Südtirol mit Verhaltenstipps für Bergwanderer für ein Aufeinandertreffen mit Bären zu einem gemeinsamen Tool aller CAA-Verbände umzugestalten. Außerdem stellten DAV und SAC Umsetzungsbeispiele der CAA-Klimastrategie vor und der CAA berichtete über Aktuelles aus dem Umfeld der Alpenkonvention. Am letzten Tag rundete eine Exkursion in die Moorlandschaft nahe dem Kloster Benediktbeuern das Treffen ab.

15. Alpenkonferenz und Alpweek-Intermezzo, 2.-4.4.2019, in Innsbruck

Vom 2. bis 4. April 2019 trafen sich die Delegationen der Alpenstaaten, die Minister und Beobachter zum Ständigen Ausschuss (PC 67) und zur 15. Alpenkonferenz in Innsbruck. Hauptthemen waren der Klimawandel und der Bodenschutz. Zusätzlich fand als Etappe zur nächsten Alpenwoche (AlpWeek) zeitgleich mit der Alpenkonferenz und dem Abschluss der österreichischen Präsidentschaft der Alpenkonvention das "Alpweek Intermezzo" statt. Frankreich übernahm die Präsidentschaft nun für die nächsten zwei Jahre. Der CAA war einer der "Intermezzo"-Partner, auch der ÖAV war beteiligt und präsentierte die Kampagne "Unsere Alpen" des DAV, ÖAV + AVS. 

Die Alpenkonferenz verabschiedete eine politische Erklärung zum Klimawandel und, etwas konkreter, das so genannte Klimazielsystem, das vom "Alpinen Klimabeirat" in den letzten zwei Jahren entwickelt wurde. Der nächste Schritt ist die Entwicklung konkreter Maßnahmen aus den Zielen.

Zum Thema Bodenschutz verabschiedete die Alpenkonferenz den Bericht des Überprüfungsausschuss mit seinen in den letzten drei Jahren entwickelten, recht ambitionierten und weitreichenden Empfehlungen. Die Staaten werden nun aufgefordert, "alle notwendigen Schritte zur Umsetzung der Empfehlungen zu unternehmen und die Verbreitung der Empfehlungen an Kommunen und regionale Planungsebenen sicherzustellen". Sie müssen über die Umsetzung im April 2024 an den Überprüfungsausschuss berichten.

Darüber hinaus beschloss die Alpenkonferenz einen Arbeitsplan bis zur nächsten Alpenkonferenz, der koordiniert und auf das MAP (mehrjähriges Arbeitsprogramm) bezogen war. Dazu gehören auch die Ergebnisse der Reorganisation der AGs und Plattformen, mit denen sich der Ständige Ausschuss im vergangenen Jahr intensiv beschäftigt hat. Die Anzahl der AGs und PFs wurde reduziert und an das MAP, das mehrjährige Arbeitsprogramm, angepasst.

Einige Beobachterorganisationen, darunter der CAA, hatten im Vorfeld unter Koordination durch CIPRA international dringende "Anliegen zur Stärkung der Alpenkonvention" an die Ministerinnen formuliert, mit denen sie auf eine raschere und konkretere Umsetzung der Alpenkonvention drängten. Die Anliegen wurden von der Konferenz zur Kenntnis genommen und werden - hoffentlich - im Rahmen der nächsten Sitzungen des Ständigen Ausschusses aufgenommen und vertieft.

Die Amtszeit des Generalsekretärs der Alpenkonvention, Markus Reiterer, endet im Juni. Auf der Alpenkonferenz wurde nun Frau Alenka Smerkolj, ehemalige slowenische Ministerin für Entwicklung, strategische Projekte und Kohäsion, und die Finanzministerin ernannt.  Sie ist außerdem Professorin für Französisch und Spanisch an der Universität Ljubljana. 

Parallel dazu in Innsbruck: AlpWeek -Intermezzo 2019 "Morgen in den Alpen".

Am Mittwoch, den 3.4., entwickelten rund 60 Teilnehmer im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung politische Forderungen, die am 4. April 2019 den Umweltministern der Alpenländer vorgestellt wurden. Sie beschäftigten sich mit den drei Themen Land und Landschaft, Klimawandel und Mobilität:

 "Land und Landschaft sind ein wertvolles Gut - geht sorgsam damit um!"  Es braucht klare Grenzen zur Bewahrung des einzigartigen Naturraums der Alpen und Kriterien für die Identifikation schützenswerter Gebiete. Forderung zwei befasst sich mit dem Klimawandel, gegen den auf allen Ebenen etwas getan werden muss. Klimaschutz und -anpassung findet auf lokaler Ebene statt, Gemeinden müssen daher sowohl finanziell als auch organisatorisch besser unterstützt werden. Betont wurde auch, dass regionale und alpenweite Initiativen besser vernetzt werden müssen, um vorhandenes Wissen besser zu nutzen.
In der dritten Forderung an die Alpenkonvention heißt es: «Setzt effiziente Mobilitätslösungen im gesamten Alpenraum um!» Die hohe Verkehrsbelastung der Alpentäler erfordert intelligente Maßnahmen, um einen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel und alternative Mobilitätslösungen voranzubringen. Die Ideen der Teilnehmenden reichten von einem besser getakteten und preiswerten Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln über mobiles Ticketing bis hin zum Ausbau kombinierter Verkehrssysteme.

Im öffentlichen Teil des «AlpenWoche Intermezzo» am Donnerstag warf der Tiroler Fotograf Lois Hechenblaikner in seinem Bildvortrag einen kritischen Blick auf aktuelle Entwicklungen im alpinen Tourismus. Natael Fautrat aus Chambéry entwarf eine Vision für die Zukunft der Alpen aus Sicht der Jugend.
Der Rest des Tages stand ganz im Zeichen der guten Ideen: Präsentationen und Marktstände luden die Teilnehmenden ein, über Initiativen aus dem Alpenraum zu diskutieren, die bereits umgesetzt werden. Am Ende fasste Kabarettist Markus Koschuh die Konferenz in einem so unterhaltsamen wie provokanten Poetry Slam zusammen: «Wir wollen nimmer immer mehr! Denn der Alpen Tränen sind die Muren und Lawinen, drum braucht’s kaum Strassen, dafür Schienen. Der Alpen Glück: kein Schritt nach vor, einer zurück.»

Die Veranstaltung war mit engagierten Diskussionen und gutem Feedback erfolgreich. Eine Dokumentation wird in naher Zukunft auf der Website www.alpweek.org verfügbar sein.

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Der CAA (Club Arc Alpin) lädt Sie ein, sich zu diesem Termin anzumelden:

AlpenWoche Intermezzo
Morgen in den Alpen

am 3. - 4. April 2019 in Innsbruck, Österreich

Worum geht es?
Wie ihre große Schwester, die alle vier Jahre stattfindende AlpenWoche, ist auch die AlpenWoche Intermezzo eine internationale Veranstaltung über nachhaltige Entwicklung und damit verbundene alpine Themen, die von zentralen alpenweit tätigen Organisationen gemeinsam ausgerichtet wird. Die Veranstaltung, die 2019 als Lunch to Lunch Konferenz konzipiert ist, bringt wichtige Stakeholder aus den Alpen zu einem Austausch von Aussichten zum Thema „Morgen in den Alpen“ zusammen.

Die AlpenWoche Intermezzo beginnt am 3. April 2019 mit einem politischen Austausch (nur auf Einladung) zu relevanten Themen für die Zukunft des Alpenraums. Die Ergebnisse dieser Diskussion werden am darauffolgenden Tag in die Alpenkonferenz eingebracht. Am 4. April laden wir Sie zu einem Projekt-Showcase mit inspirierenden Geschichten zum Thema „Morgen in den Alpen“ ein, der durch interaktive Marktstände abgerundet wird.

Veranstalter:
Gemeindenetzwerk Allianz in den Alpen; Ständiges Sekretariat der Alpenkonvention; Interreg Alpenraumprogramm; Verein Alpenstadt des Jahres; CIPRA International; Club Arc Alpin; Österreichischer Alpenverein; ISCAR; WWF

Finanzielle Unterstützung:
Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, Österreich

Link zur Anmeldung: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/registration_AlpWeek_intermezzo

Programm: http://alpweek.org/2019/de/program/

Unterkunft: Wir haben in einigen Innsbrucker Hotels Kontingente reserviert. Diese können über den folgenden Link abgerufen werden: https://www.innsbruck.info/en/congress/alpweek-intermezzo.html. Die Hotels in Innsbruck sind zu dieser Zeit stark ausgelastet. Bitte buchen Sie daher Ihr Zimmer möglichst frühzeitig.

Green Event: Die AlpenWoche Intermezzo wurde als „Green Event Tirol“ zertifiziert. Die Veranstalter arbeiten aktiv daran, die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Weitere Informationen unter: www.alpweek.org

CAA-Mitgliederversammlung in Turin

Am 8. September 2018 trafen sich die Präsidenten oder Vizepräsidenten und Geschäftsführer der CAA-Mitgliedsverbände zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung auf Einladung des CAI im "Museo Nazionale della Montagna" auf dem Kapuzinerberg in Turin. Schon am Vortag hatte man lebhaft über die Alpenkonvention und die Rolle des CAA als ihr Beobachter diskutiert. Der CAA hatte vorher seine Mitgliedsverbände ausführlich dazu befragt und nun die Ergebnisse vorgestellt. Aus den darin enthaltenen Vorschlägen soll nun ein Arbeitsprogramm entwickelt werden.
Die Vertreter der Mitgliedsverbände beschlossen außerdem neue, gemeinsame Empfehlungen "Sicher Bouldern Indoor" sowie Aktualisierungen der Empfehlungen zu Skitouren, Hochtouren, Klettersteigen und zum Bergwandern, die von der Bergsportkommission vorgelegt worden waren. Neu gefasst und beschlossen wurden die politischen Klimaforderungen und die Klimastrategie des CAA. Nach 8 Jahren endete die 2. Amtszeit von Franco Capraro im Vorstand des CAA: er wurde mit herzlichem Dank verabschiedet. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung auf Vorschlag des CAI Antonio Zambon, langjähriger Bürgermeister von Budoia, das 1997 Gründungsmitglied des Gemeindenetzwerks Allianz in den Alpen zur Umsetzung der Alpenkonvention auf kommunaler Ebene war. Die beiden Rechnungsprüfer Gislar Sulzenbacher (AVS) und Alois Schnider (LAV) wurden in eine zweite Amtsperiode gewählt.

CAA-Kommission Hütten und Wege: Jahrestreffen auf dem Schlernhaus am 18.+19.6.2018

Als letzte der drei CAA-Kommissionen hielt die Kommission Hütten und Wege ihr diesjähriges Jahretreffen als Gast des CAI am 18.+19.6. auf dem Schlernhaus in Südtirol ab. Im Mittelpunkt stand wie immer der Informations- und Erfahrungsaustausch, insbesondere zu den Themen "Mountainbiking auf Wegen" und zu "Hütten und Wege als Teil touristischer Infrastruktur". Außerdem wurde über den aktuellen Stand der CEN Norm für Materialseilbahnen, des Online-Reservierungssystems und der Umsetzung des Projekts "Energieeffizienz auf Hütten" berichtet. Auch fand neuerlich ein Austausch über eine mögliche gemeinsame Hüttendatenbank statt. Der neue Vorsitzende Miro Erzen regte außerdem u.a. an, ein zusätzliches Treffen der Kommission im Herbst eine jeden Jahres abzuhalten, um gemeinsame Projekte schneller voranzubringen. Dies wird nun angestrebt, auch wenn die zeitlichen Ressourcen der Kommissionsmitglieder sehr begrenzt sind.

Jahrestreffen der Kommission Bergsport, Ausbildung und Sicherheit am 7.+8. Juni 2018 in Malbun/Liechtenstein

Neben dem Austausch der Vertreter der Mitgliedsverbände über ihre jeweils aktuellen Arbeitsschwerpunkte und Projekte, lag diesmal ein Schwerpunkt der Sitzung auf der Diskussion und teilweisen Überarbeitung der in den letzten Jahren beschlossenen Empfehlungen zu diversen Bergsportarten. Zum Bouldern wurden außerdem neue gemeinsame Empfelungen entwickelt. Weitere Themen bildeten ein Plakat "Sicher Klettern indoor" sowie die Zusammenarbeit mit MountainSafety.info.

Jahrestreffen der CAA-Naturschutzkommission in Bern

Vom 26.-28. April 2018 traf sich die CAA-Kommission für Naturschutz und alpine Raumordnung (KONSAR) auf Einladung des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) in Bern.

In diesem Jahr stand der Austausch über aktuelle Aktivitäten der CAA-Mitgliedsverbände im Naturschutzbereich im Mittelpunkt der Agenda: Themen wie der zunehmende Erschließungsdruck durch Tourismus und Energie, motorisierter Freizeitverkehr, aber auch die Ausweisung von Wildruhezonen oder der Umgang mit Wildtieren oder Projekte zum Schutz der Biodiversität beschäftigen die meisten der alpinen Verbände. Daneben befasste sich die Kommission mit der Aktualisierung der gemeinsamen Positionen zum Klimaschutz. Informiert wurde außerdem über den aktuellen Selbstreflektionsprozess bei der Alpenkonvention. Am Samtag Vormittag unternahm die Gruppe eine geführte Exkursion mit forstlichen Fachinformationen im Naturpark Gantrisch.  

Mitgliederversammlung 2017 in Malbun/Liechtenstein

Am 16.9. trafen sich die Präsidenten und Geschäftsführer der CAA- Mitgliedsverbände zur diesjährigen Mitgliederversammlung auf Einladung des Liechtensteiner Alpenvereins in Malbun.

Auf der Tagesordnung stand die Verabschiedung diverser Papiere:

  • 10 Empfehlungen "Sicher Klettern (Indoor)", die die CAA-Bergsportkommission vorbereitet hatte.
  • Revisionen der Positionen zu Klettersteigen und zum Wert der Landschaft, auf Initiative der Kommission Naturschutz und alpine Raumordnung
  • Eine von allen drei CAA-Kommissionen gemeinsam erarbeitete neue Position zum Thema Pedelecs/E-Bikes.

Außerdem wurde eine Beteiligung aller CAA-Verbände an den Kosten zur Entwicklung einer CEN-Norm für Materialseilbahnen mit eingeschränktem Personentransport beschlossen, die von einer international besetzten Kommission unter Beteiligung des DAV erarbeitet wird.

Weiterhin wurde über den Stand der Umsetzung des Online-Reservierungssystem für Hütten, zu dem der CAA eine Anschubfinanzierung gegeben hatte, berichtet. Momentan ist das System bereits auf insgesamt rund 200 Hütten von SAC, DAV, ÖAV und AVS erfolgreich im Einsatz. CAI und PZS möchten das System ebenfalls übernehmen. 

Zum Themenkomplex Alpenkonvention und Makroregionale Alpenstrategie (EUSALP) fand diesmal nur eine kurze Diskussion statt, wobei die Relevanz der Bebachterrolle des CAA bei der Alpenkonvention unterstrichen, aber auch kritisch angemerkt wurde, dass nicht nur NGOs, sondern auch die Alpenkonvention im Rahmen von EUSALP eher wenige Einflussmöglichkeiten hätten. 

Nachdem bereits am Vortag der Mitgliederversammlung ausführlich über die Zukunft des CAA nach der geplanten Gründung eines europäischen Bersportverbandes (EUMA) diskutiert worden war, beschränkte man sich auf eine Zusammenfassung dieser Diskussion. Der CAA soll zunächst als eigenständige Organisation weiterbestehen und sich auf die Alpenkonvention und die Kommissionsarbeit im Alpenraum konzentrieren.

Wie üblich wurden von der Mitgliederversammlung außerdem die Berichte und Jahresplanungen des Vorstands und der Kommissionen sowie Jahresrechnung und Budget verabschiedet.

Oskar Wörz vom ÖAV, Vizepräsident des CAA, legte aus persönlichen Gründen sein Amt nieder. Außerdem wurde Georg Simeoni (AVS), langjähriger Vorsitzender der CAA-Kommission Hütten und Wege, neu in den Vorstand gewählt, nachdem Miro Erzen (PZS) als neuer Kommissionsvorsitzender bestätigt worden war und daher sein Amt im Vorstand nach drei Jahren abgab. Wörz wurde von den Delegierten mit herzlichem Dank verabschiedet.

Jahrestreffen der CAA-Kommissionen Bergsport, Ausbildung und Sicherheit sowie Hütten und Wege

Die CAA-Bergsportkommisssion traf sich am 8.+ 9.Juni 2018 auf Einladung des SAC in Bern (CH) und erarbeitete unter Vorsitz von Michael Larcher (ÖAV) 10 Empfehlungen zum Klettern (Indoor). Daneben stand der intensive Austausch über Aktivitäten und Projekte der Verbände im Mittelpunkt, und man befasste sich mit der alpenweiten Notfall-Hotline sowie dem Thema "Gehen am kurzen Seil".
Außerdem wurde über den Entwurf zum Thema "Pedelecs/E-Bikes" diskutiert, mit dem sich anschließend auch die CAA-Hüttenkommission auf ihrem Jahrestreffen am 19./20. Juni auf der Höllentalangerhütte (D) befasste. Der entsprechend geänderte und angepasste Entwurf wird nun nach einer neuerlichen Redaktion dem Vorstand und dann der Mitgliederversammlung vorgelegt. Damit wurde erstmals eine Position von allen drei Fachkommissionen erarbeitet.
Die Hüttenkommission tauschte sich über den aktuellen Stand des Online-REservierungssystems für Hütten, über die Nutzung des Tools des Projekts "Energieeffizienz im Hüttenwesen" und über den Stand bzgl. CEN-Norm für Materialseilbahnen aus. Zusätzlich ging es um die Darstellung von Barrierefreiheit in Tourenportalen. Die Nachfolge für den nach zwei Amtszeiten scheidenden Vorsitzenden Georg Simeoni muss in den kommenden Monaten geregelt werden.

Jahrestreffen der CAA-Naturschutzkommission in Bozen

Vom 21.-23. April 2017 traf sich die CAA-Kommission für Naturschutz und alpine Raumordnung (KONSAR) auf Einladung des Alpenvereins Südtirol in Bozen.
Unter Vorsitz von Marie-Laure Tanon (FFCAM) wurde auführlich über die Aktualisierung der gemeinsamen Positionen zum Klimaschutz, zum Wert der Landschaft und zu Klettersteigen diskutiert. Letztere werden im Nachgang fertiggestellt. Außerdem befasst sich die Kommission mit dem Entwurf für eine Position zum Mountainbiken mit Pedelecs, der anschließend auch von den anderen beiden CAA-Kommissionen diskutiert werden soll. Daneben stand wie immer der Austausch über die zahlreichen Aktivitäten der CAA-Verbände im Naturschutzbereich auf der Agenda, außerdem die Information über Aktuelles bei Alpenkonvention und EUSALP sowie die geplante Gründung des europäischen Bergsportverbands EUMA.
Am Sonntag Vormittag rundete eine Exkursion rund um die Montiggler Seen mit fachkundigen Erläuterungen zum besonderen Mischwald das Treffen ab.

AlpenWoche-Bericht, Video und Kooperationsvideo

Unter dem Motto „Alpen & Menschen“ widmete sich die vierte Ausgabe der AlpenWoche den vielen Facetten der Verbindungen zwischen den Alpen und den Menschen, die dort leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.

Wir freuen uns, dass der Bericht zur AlpenWoche nun auf der Website www.alpweek.org zur Verfügung steht. Er beinhaltet eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse der Veranstaltung zu den drei Themen Demographie, Kultur und Lebensqualität. Außerdem eröffnet der Bericht neue Perspektiven auf die nächste AlpenWoche.

Wie bereits zum Abschluss festgestellt wurde, müssen ehrgeizige politische Strategien entwickelt werden, um überzeugende Lösungen für die Herausforderungen im Alpenraum zu finden. Diese können aus Initiativen der Zivilgesellschaft sowie der lokalen und regionalen Behörden entstehen und durch Kooperation und Vernetzung gefördert werden. Das erfordert einen politischen und sozialen Dialog, den verschiedene alpine Stakeholder suchen – darunter die Alpenkonvention, das Alpenraumprogramm und zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen. Mit ihrem offenen Charakter und sehr vielfältigen Austauschmöglichkeiten bot die AlpenWoche eine Chance für einen solchen Dialog.

Lesen Sie hier mehr…

Hier außerdem der Link zum Video, das die besondere Atmosphäre der Alpenwoche Netzwerk illustriert.

Vielen Dank an alle, die zum Erfolg der AlpenWoche 2016 beigetragen haben!

Veranstalter:  Gemeindenetzwerk “Allianz in den Alpen”; Alpenkonvention; Alpenraumprogramm; Verein Alpenstadt des Jahres; CIPRA International; Club Arc Alpin (CAA); ISCAR Alpine Research; Ökomodell Achental.

Hier der Link zum Kooperationsvideo!

Finanzielle Unterstützung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV).

CAA-Mitgliederversammlung 2016 in Innsbruck

Am 17.9. trafen sich die Delegierten - Präsidenten und Geschäftsführer- der CAA- Mitgliedsverbände zur diesjährigen Mitgliederversammlung auf Einladung des Österreichischen Alpenvereins in Innsbruck.

Beschlossen wurden eine Empfehlung zu Sicherungsgeräten beim Sportklettern, die die Bergsportkommission vorbereitet hatte, sowie eine gemeinsame Position zur künstlichen Beschneiung, erarbeitet von der CAA-Kommission für Naturschutz und Alpine Raumordnung.

Beim Online-Reservierungssystem für Hütten, zu dem der CAA eine Anschubfinanzierung gegeben hatte, wurde über den aktuellen Stand des Projekts berichtet. Das erweiterte System ist seit Juli 2016 betriebsbereit und bereits auf zahlreichen Hütten von SAC, DAV und ÖAV im Einsatz. Die Entwicklung einer e-Payment-Lösung ist in Arbeit. Momentan ist das System im Besitz von SAC, DAV, ÖAV und AVS. Weitere Verbände können das System später übernehmen und adaptieren.

Für die Nutzung des im Rahmen des 2015 abgeschlossenen CAA-Projekts "Energieeffizienz auf Hütten" entwickelten Tools hat bereits eine Schulung von Hüttenverantwortlichen stattgefunden, so dass die Matrix zur Beurteilung von Bau- und Sanierungsmaßnamen auch praktisch zur Anwendung kommen wird. 

Den Themenkomplex Alpenkonvention, Alpenwoche 2016 und Makroregionale Alpenstrategie (EUSALP) behandelten die Delegierten unter Anwesenheit von Markus Reiterer, Generalsekretär der Alpenkonvention, der hervorhob, wie wichtig die Rolle der alpinen Vereine und des CAA als Beobachter der Alpenkonvention sei. Außerdem stellte er das Programm der bevorstehenden Alpenkonferenz der Umweltminister im Oktober in Grassau/Bayern vor und gab einen Ausblick auf die Vorhaben des nachfolgenden Österreichischen Vorsitzes 2017/18.

Die langjährige Kassierin im CAA-Vorstand, Gianna Rauch, legte auf eigenen Wunsch ihr Amt nieder und wurde von den Delegierten mit herzlichem Dank verabschiedet. Ihren Platz im CAA-Vorstand wird Heinz Frei, Mitglied des SAC–Zentralvorstands, einnehmen, der einstimmig gewählt wurde.

Am Vortag hatten die Delegierten über aktuelle Herausforderungen der alpinen Verbände im CAA diskutiert, was in Folge der letztjährigen Diskussion ein Beitrag zum Erfahrungsaustausch und zu einem besseren Verständnis untereinander sein sollte.

Diskutiert wurde von der Mitgliederversammlung außerdem auch ausführlich über die Gründung eines Europäischen Bergsportverbands, den die meisten grundsätzlich als notwendig betrachten. Über die Gestalt eines solchen Verbandes bestehen allerdings noch unterschiedliche Vorstellungen.

Wie üblich wurden von der Mitgliederversammlung außerdem die Berichte und Jahresplanungen des Vorstands und der Kommissionen sowie Jahresrechnung und Budget verabschiedet.

Treffen Sie uns bei der AlpenWoche: Alpen & Menschen,

 vom 11.-15. Oktober 2016 in Grassau (Deutschland)!

An 25 Sessions, 20 Marktständen und vier Exkursionen können Sie sich informieren über aktuelle Herausforderungen und gemeinsam mit anderen Teilnehmenden Lösungen entwickeln in den Bereichen Kultur, Demografie und Lebensqualität in den Alpen.

Die AlpenWoche ist eine internationale Veranstaltung über neue und vielversprechende Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum. Sie wird von führenden Organisationen, die sich für regionale und nachhaltige Entwicklung in den Alpen engagieren, gemeinsam veranstaltet und findet alle vier Jahre statt. Die AlpenWoche 2016 wird unter dem deutschen Vorsitz der Alpenkonvention ausgerichtet.

Der Österreichische Alpenverein wird am 12.10. eine Session zum Thema "Bergsport & Gesundheit" veranstalten.

Information und Anmeldung: www.alpweek.org

Veranstalter:

Gemeindenetzwerk “Allianz in den Alpen”; Alpenkonvention; Interreg Alpenraumprogramm; Verein Alpenstadt des Jahres; CIPRA International; Club Arc Alpin; ISCAR; Ökomodell Achental.

Finanzielle Unterstützung:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV).

AlpenWoche

SemaineAlpine

SettimanaAlpina

AlpskiTeden

AlpWeek

Alpen & Menschen

Des Alpes & des gens

Le Alpi & la gente

Alpe & ljudje

Alps & People

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Festansprachevon CAA-Präsident Klaus-Jürgen Gran zur Eröffnung der neuen Landesgeschäftsstelle des Alpenvereins Südtirol (AVS) am 1.4.2016 in Bozen: Abriss der Geschichte des AVS, Einblicke in die CAA-Historie und aktuelle Herausforderungen.